Nur 257 km vom Kinderdorf LAS MARIPOSAS entfernt


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Als uns (Familie, Verein Verwandtschaft und  Freunde) die schreckliche Nachricht erreichte , waren wir in erster Linie um unsere Mutter Sylvia Schnyder besorgt, welche sich seit dem 25. Februar in Chile (Talca) aufhielt. Rasch wurde die Region Maule, in welchem sich das Kinderdorf LAS MARIPOSAS befindet, zum Katastrophen gebiet erklärt.

Die darauf folgenden Tage versuchten wir verzweifelt jemanden in Chile zu erreichen. Die Sorge um das Kinderdorf mit all seinen Bewohnern und unsere Mutter wuchs jeden Tag.

Unsere Versuche mit Chile in Kontakt zu treten scheiterte kläglich an der zusammengebrochenen Infrastrukturen der Telekommunikation. Täglich wurde das verheerende Ausmass des Erdbebens bewusster und die Sorge wuchs.

Am 1. März wandte sich eine Schwester an das EDA um Hilfe zu erbitten. Man versprach, unsere Mutter in Chile selbst suchen zu lassen.

Noch am selben Tag erhielten wir die Nachricht, dass unsere Mutter wohlauf sein. Das Kinderdorf mit all seinen Bewohnern überlebte eines der schwersten Erdbeben Chiles.

Welche Schaden die Katastrophe auf das Kinderdorf angerichtet hat, ist zu jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Der Kommunikations- / und Informationsfluss zwischen der Schweiz und Chile ist aufgrund des zerstörten Netzwerk weiterhin erschwert.

Die Zahl der Toten im ganzen Land schätzt man über 700. Es wird befürchtet, dass sich die Zahl der Opfer in nächster Zeit noch erhöhen wird. Gerade in dieser schwierige Zeit ist Ihre Hilfe unabdingbar: gemeinsam können und werden wir auch diese Katastrophe trotzen und unsere Hilfe für die benachteiligte Kinder in Chile fortsetzen. Helfen Sie und nach diesem schrecklichen Erdbeben, weiterhin ein zu Hause die die se Kinder zu ermöglichen.

Im Informationsblatt (2/2010) informieren wir Sie über die folgen des Erdbebens detailliert.